Kiteferien: Wind, Sonne, Strand - und Plastik

Eine tolle Woche in Sardinien hab ich hinter mir. Viel Wind, viel Flachwasser, entspannte Leute - was will ein Kiterherz mehr? Gut gegessen haben wir auch und gemütliche Abende miteinander verbracht. Gute Begleitung und Kite-Tipps waren auch mit dabei. 

 

Was jedoch traurig anzuschauen war: der angeschwemmte Plastik. Mal in grossem Format (Plastik-Flasche), mal in kleinem Format (geschreddert). Natürlich fragt man sich, wie dieser Abfall angeschwemmt kommt und fühlt sich oft machtlos in Anbetracht der Menge. 

 

Und doch kann man auch mit kleinen Dingen helfen, den Plastik zu reduzieren. In Sardinien sind die Plastiksäcke aus biologisch abbaubarem Material - sehr cool! Wenn die Tüten aus Plastik sind, dann kann man die durch Stoff-Tragetüten ersetzen - oder die Plastiktüte wenigstens mehrfach benutzen.

 

Die Lunchbox mehrfach nutzen, oder biologisch abbaubare verwenden oder eigenes mitbringen - auch eine kleine Hilfe, den Plastikmüll zu reduzieren.

 

Und: Leute unterstützen, die so etwas anbieten! 

 

Auch in den Ferien gilt: Trage auch wieder vom Strand/Berg etc. weg, was du hingeschleppt hast. Kaufe lieber grosse Wasserflaschen anstelle unzähliger kleiner. Nimm Drinks ohne Plastikröhrchen oder aus Trink-Röhrchen aus biologischem Material. 

Sammle deinen Müll wieder ein - denn "aus den Augen" ist nicht aus dem Ökosystem. Auch Zigaretten sind nicht biologisch abbaubar und giftig für die Fische. Auch die gehören nicht ins Wasser oder "gemütlich in den Strand eingebuddelt". 

 

Das soll kein Mahnfinger sein, obwohl dieser sinnvoll und notwendig ist - meine Meinung. Sondern es ist schlichte Logik: Wenn wir immer noch Ferien im blauen Meer mit bunten Fischen und sauberem Strand haben wollen, müssen wir alle für diesen Umstand sorgen. Niemand mag im Plastik waten, kiten oder schwimmen...

 

Es geht mir nicht darum, um perfekt zu leben (ohne Fussabdruck). Sondern darum, unseren Fussabdruck ab sofort zu reduzieren, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. 

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