Überempfindlich - und was hilft

Als Hochsensible bin ich es mir gewohnt, dass man mir sagt, dass ich überempfindlich sei. Während andere völlig entspannt und in meinen Augen "gleichgültig"/kalt bleiben können, frage ich mich entsetzt: "Wie kann man nur?" 

 

Oberflächliche Techniken wie auf 10 zählen, 3x tief ein- und ausatmen funktionieren dann nicht. "Dann" ist der Moment, wo das emotionale Drama mich schon fest im Griff hat. Denn hochsensibel zu sein bedeutet nicht nur, die Aussenreize weniger zu filtern. Sondern auch, die inneren "Tornados" weniger gut kontrollieren zu können. Muss nicht, ist aber oft so.

 

Für mich hat das disziplinierte Meditieren geholfen. Und das zweite war das Coaching. Die Auseinandersetzung mit sich selber, den Triggern und den Mustern hilft, sich besser zu verstehen. Die Perspektive zu wechseln und zu verstehen, dass die anderen das oft gar nicht so sehen und auch nicht absichtlich tun (sondern aus Naivität / Unbedachtheit heraus) nimmt der Situation den Stachel. 

 

Mir hat der Perspektivenwechsel geholfen, die anderen zu verstehen und vor allem, der Emotion total die Kraft zu nehmen - sei es Angst, Wut oder Reizbarkeit. Das Gefühl ist grundsätzlich gut. Denn es ist das Signal, dass ein Bedürfnis nicht erfüllt wird. Jedoch ist das Verständnis hilfreich, das Signal objektiv anzuschauen und die Themen ruhig anzugehen. 

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